Mobile Bildbearbeitung – Ein Foto Tablet

10.2017 Ein Tablet ist schön klein, sehr leicht und wenn die aktuellen Modelle angesehen werden, sehr leistungsstark.
Es passt praktisch in jeden Fotorucksack und kann inzwischen mittels Bildbearbeitungsapp viele Funktionen zum „Entwickeln und Posten unterwegs“ erfüllen. Es stellt sich fast die Frage, ob bei Handydisplaygrößen bis 5,5 Zoll überhaupt noch ein Tablet  notwendig ist.
Ein Windows Netbook hat im Vergleich noch zwei Vorteile. Einerseits kann ich im gewissen Umfang ganz normale Software installieren, welche auch am Desktop genutzt wird. Andererseits kann ich relativ einfach auf den großen SSD-Speichern auch mobil Speicherkartenbackups meiner Fotos anlegen.
Am besten schauen wir auf die Anforderungen. Dieses sollte ein Foto-Tablet können…

 

Die Anforderungen an ein Foto-Tablet

  • Das Display soll größer als ein Smartphonepanel sein, also 8 bis 10 Zoll
  • Knackscharfes Bild mit mindestens Full HD Auflösung oder mehr
  • Performantes arbeiten durch einen schnellen Quad- oder Octa-Prozessor
  • Ausreichend Hauptspeicher ab 3 GB-RAM
  • 32 GB bis 64 GB Systemspeicher
  • Micro-SD Kartenslot für große Speicherkarten mit zB. 128 GB zum Datenbackup
  • Lange Akkulaufzeit
  • Ist eine oder mehrere umfassende Bildbearbeitungapp verfügbar?
  • Ist ein Datenbackup von der Kamera-SD-Karte zum Tablet möglich?
  • Aktuelles Betriebssystem/Updatefähigkeit

Das Huawei Mediapad M3, ein prima Beispiel

Bearbeitet mit Snapseed

Der Tabletmarkt ist recht vielfältig, sodass eine Recherche der Anforderungen über das Internet ansteht. Als Ergebnis konnte das Huawei Mediapad M3 Entertainment Tablet überzeugen. Es gibt eine äußerst performante Leistung zum fairen Preis.

Im Detail sind das folgende Eigenschaften:

+Power-Performance mit Octacore Prozessor mit 4x 2,3 GHz und 4x 1,8 GHz

+Hochauflösendes Display mit 2560×1600 Pixel und 359 ppi.

+4 GB RAM Speichergröße für schnelle Zugriffe

+SD Kartenschacht bis 128 GB zum Datenbackup

+Fingerabdrucksensor zum Entsprerren des Tablets

+Sehr gute Verarbeitung mit Aluminum Gehäuse

+Super Stereosound mit Harman Kardon Soundsystem

+Nur 310g Gewicht

Die Bildbearbeitung

Snapseed ist im Googlestore verfügbar

Das Tablet soll ja nicht nur mit den technischen Werten überzeugen, es soll auch eine mobile Bildbearbeitung möglich sein. Eine herausragende Android-App dafür ist Snapseed. Verfügbar im Googlestore und mit reichlich Bearbeitungsfunktionen versehen. Alle grundlegenden Bearbeitungsschritte lassen sich mit Snapseed vornehmen. Das Beste ist, es kann eine wirklich gute Bildqualität erreicht werden.

Bildqualität vom Feinsten

Links bearbeitet mit Snapseed, rechts Original aus der Kamera

Als Testbild dient ein Foto der Broklyn Bridge vom New York City Fotoausflug. Dieses habe ich via Magentacloud auf das Huawei M3 Mediapad geladen und mit Snapseed bearbeitet. Die wichtigste Funktion ist das Korrekturtool zu Helligkeit, Kontrast, Schatten, Lichter, Ambiente und Farbsättigung. Viele weitere Tools und Bearbeitungsmöglichkeiten sind zudem enthalten, sowie „keine Werbung“. Ergänzend habe ich eine vertikale Ausrichtung vorgenommen.

 

Um die Fotoqualtät besser beurteilen zu können, habe ich die Fotos auf 800% vergrößert. Aber seht selbst, da gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Sehr gut gemacht Snapseed.

Fotobackups anlegen

Es bleibt noch der Punkt die Fotodateien von der SD-Speicherkarte auf das Huawei M3 Tablet zu übertragen. Mit der Cloud geht das natürlich in gut versorgten Gebieten, aber wer hat schon immer WLAN und ausreichend Cloudspeicher zur Verfügung? Zudem dauert das Übertragen von 64GB oder 128GB doch eine ganze Weile.

Es muss also eine andere Möglichkeit her, die Fotodateien auf das Tablet zu bekommen. Das Huawei M3 ist OTG-fähig. Das ist eine super Sache und funktioniert mittels eines OTG-Adapters. Für ganz wenige Euro zu bekommen und in den Micro-USB-Port des Tablets gesteckt. Hier kann nun über einen ganz normalen USB-Anschluß ein Kartenlesegerät angeschlossen werden und die Fotodateien mit dem Android-Dateimanager auf das Tablet kopiert werden. Super!

Wenn zudem eine 128 GB Micro-SD-Karte in das M3 eingesteckt wird, ist ausreichend Speicherplatz für die Fotos vorhanden und es kann auch sofort eine Fotokontrolle der Ergebnisse auf einem großen Display vorgenommen werden.

Eine SSD oder 2,5″ HDD kann zudem ebenfalls an das M3 mit OTG-Adapter angeschlossen werden. Die Fotodateien können auch auf diesen Speicher verschoben werden. Ich selbst habe dafür eine 500 GB 2,5″ HDD immer im Reisegepäck. Man weiß ja nie.

Fazit:

Das Wichtigste zuerst, die mobile Bearbeitung von Fotos mit dem Tablet funktioniert wirklich prima und ist auf hohem Niveau.

Das M3 gehört dabei aktuell zu den leistungsstärksten Tablets, welche am Markt verfügbar sind. Für einen fairen Preis erfüllt  das M3 die gestellten Anforderungen an die Fotobearbeitung mit bravour.

Direkt beim Einrichten wird die aktuelle Android 7 Version problemlos installiert, damit steht ein frisches und spaßmachendes System zur Verfügung.

Wer also auf hohem Niveau und zudem noch mobil Fotos bearbeiten, präsentieren oder beurteilen möchte, bzw. seine Agentur oder den Kunden schnell beliefern möchte, der kommt um ein größeres Display als im Smartphone nicht herum. Wenn dann noch Backups der Fotos abgelegt oder sogar auf eine SSD oder 2,5″ HDD kopiert werden können, dann ist der Fotograf zufrieden.

Das M3 erfüllt diese Anforderungen sehr gut und schick ist es auch noch.

Das Huawei Mediapad M3 ist nur mit WiFi oder zusätzlich auch mit LTE zu bekommen und kostet um 300 Euro bzw. 350 Euro.

Das M3 Lite ist im Vergleich keine Alternative, da der verwendete Prozessor, die RAM-Größe und die Displayauflösung deutlich unter den Werten des M3 liegen.

sf.

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