Kaum zu glauben, wir haben ihn gesehen und fotografiert.
Das kurze grüne Aufleuchten des Horizonts ist ein Naturphänomen, welches zum Ende des Sonnenuntergangs bzw. zum Beginn des Sonnenaufgangs entsteht. In dem Moment, wenn das letzte Stückchen der Sonnenscheibe im Horizont versinkt, leuchtet es grün auf. Auch der Autor Jules Verne war faziniert von diesem Phänomen und schrieb darüber einen Roman.

Nur ein winziger Moment…
Es dauert nur einen winzigen Moment. Um diesen Augenblick zu erwischen, benötigen wir also einen ungestörten Blick auf den Horizont am Meer, wie er in Dänemark, an der Nordseeküste bei Løkken, gut zu finden ist. Bestes Wetter und ein klarer Horizont ist unabdingbare Voraussetzung. Das ist in Dänemark dann schon schwieriger zu bekommen. Dieses Ereignis ist nur bei optimalen Bedingungen sichtbar. Einen Versuch war es wert.
Der Effekt entsteht aufgrund der Lichtbrechung und -zerlegung in die Spektralfarben. Das ist aber weniger romantisch, nicht literarisch, überhaupt nicht abenteuerlich und soll deshalb nicht weiter ausgeführt werden (mehr dazu gibt es hier).
Jules Verne schrieb den Roman „Der grüne Blitz“
Auch bei Kulturschaffenden wird der Grüne Blitz verwendet. Jules Verne schrieb den Roman „Der grüne Blitz“ (auch „Der grüne Strahl“) mit dem französichen Originaltitel „Le Rayon-vert“, veröffentlicht im Jahr 1882. Aktuell wieder neu aufgelegt im Anzeige: Mareverlag (ISBN-10: 3866481802)*.
So sagt die Legende, „Wer den grünen Blitz gesehen hat, wird sich in Gefühlsdingen nicht täuschen“
Es lohnt sich also, sich auf die Jagd zu machen.
Im Film „Anzeige: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ wird der Grüne Blitz als Übergang einer toten Seele aus der Unterwelt zurück in die Welt der Lebenden verwendet.
Der grüne Blitz. Gesehen in Løkken, Dänemark.



Mehr Infos? Wikipedia Grüner Blitz





